Bear freinds

Südtirols Problembär M13 ist in die Schweiz ausgewandert.

 20 Minuten Online hat ein sehr lesenswertes Interview mit dem schweizer Bärenexperten Reno Sommerhalder geführt.

Sommerhalders Aussagen sind das genaue Gegenteil der Südtiroler "Bärenexperten".

Die wichtigsten Ausschnitte aus dem Interview:
Ist M13 gefährlich?
Nein. Von den europäischen Braunbären geht generell nur eine extrem geringe Gefahr aus. Die Gefahr, von einer Kokosnuss erschlagen zu werden, ist grösser.

Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation mit M13?
Ich bin enttäuscht, dass sich M13 an mehreren Bienenhäuschen sattessen konnte. Es wäre die Aufgabe gewesen, spätestens nach dem Abschuss von JJ3, solche Häuschen mit Elektrozäunen vor Bären zu schützen [..]

M13 muss jetzt [..] effektiv und effizient vergrämt werden. [..] Ein Team müsste schon bevor das Tier zum Problembär wird dafür sorgen, dass der Bär immer, sobald er sich in eine vom Menschen unerwünschte Situation begibt, vergrämt wird.

Gibt es genug Platz im Engadin für Mensch und Bär?
Ja. Die Menschen sollen normal weiterleben, spazieren, die Freizeit geniessen. Alles, was potenzielle Nahrung für einen Bären sein könnte, soll aber vor ihm gesichert werden.