Screenshot unibz.it



Heute gibt es wieder ein lustiges Artikelumschreiben auf stol.it

Im Artikel, der heute morgen noch so hieß: "Wettbewerb um Forschungsauftrag an Uni annulliert - Gewinnerin saß in Kommission" ist mittlerweile keine Spur mehr davon, dass der Wettbewerb annulliert wurde, da die Gewinnerin mit in der Bewertungskommission saß.

Der Googlecache hat noch diese Version gespeichert

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Die erste Version ist doch noch im Googlecache.
Alessandro de Masi, selbst Bewerber für eine Forscherstelle an der Fakultät für Design und Künste, hatte Rekurs eingelegt, da die Kandidatin Michela Carlini selbst in der Wettbewerbskommission saß und die Stelle schließlich bekam.

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Zur Information: Heute morgen berichtete stol, der Wettbewerb sei annulliert worden, da die Gewinnerin selbst in der Kommission, die die Teilnehmer am Wettbewerb bewertete, saß. Praktisch hätte sie sich selbst die Forschungsstelle gegeben.

[Update 2]

Hier die zweite Version der Geschichte im Googlecache.

In dieser steht folgendes:
Im Mai 2010 war die Kommission zusammengetreten, um die Curricula der Kandidaten unter die Lupe zu nehmen, welche sich für Letztere beworben hatten.

Nach einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung stand für die Kommission im Juni 2010 schließlich die Gewinnerin fest: Michela Carlini erhielt die begehrte Stelle.

Alessandro de Masi hat Rekurs eingereicht:
Ins Feld geführt hatte der Rekurseinbringer, dass Carlini selbst in der Kommission gesessen habe, welche über den Ausgang des Wettbewerbes entschied. Carlini war bereits seit 2005 mit einem Forschungsauftrag an der Fakultät für Design und Künste betraut. Als solche hätte sie vom Gesetz her nicht in der Kommission sitzen dürfen.

Es ist unklar, warum diese "Details" nun aus dem Artikel verschwunden ist...

[/Update 2]

Mittlerweile heisst es im Artikel, der Wettbewerb sei annulliert worden, da ein anderer Teilnehmer mehr Referenzen und wissenschaftliche Arbeiten vorweisen könne.

Ausserdem steht:
Die Bewertungskommission bestand aus Professoren der Universität La Sapienza – Rom, der technischen Universität Turin ("Politecnico di Torino") und der Universität Palermo.

Auf den Seiten der unibz.it findet sich keine Mitteilung zu diesem Vorfall.